CUTTINGARENA
Hertefeld

Termine

Nächster Cuttingkurs

Der nächste Kurs findet vom 22.06. bis 24.06.2018 statt.

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Pferd (Hengst bitte unbedingt mit ansagen!)
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Übernachtungsmöglichkeit

Wenn Ihr übernachten möchtet, besteht die Möglichkeit, direkt am Hof ein Zimmer zu buchen über :
Marga Koning
Tel.: 03321-460822
Mobil: 0152-23422884


Kurse 2018

Wir wünschen allen ein gesundes und erfolgreiches neues Jahr!
Keine Veranstaltung
Frühjahrsputz
entfällt
Keine Veranstaltung
Cuttingkurs vom 22.06. bis 24.06.
Keine Veranstaltung
Cuttingkurs vom 24.08. bis 26.08.
Cuttingkurs vom 21.09. bis 23.09.
Keine Veranstaltung
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Die Anlage

Cuttingarena Hertefeld

Das Team

Interessengemeinschaft Cuttingarena

der Motor
John Doe

Detlef & Uta

haben sich 2010 kennengelernt, seit 2011 ist Uta aktiv mit dabei. Detlef schaukelte in seiner Kindheit Opas Pony durch den Wald. Mit 27 sein erstes Pferd: Puschkin Red - ein polnisches Warmblut. 2004 dann ein erster Cutting-Kurs mit Jörg Pasternak und Detlef war sofort vom Cuttingvirus infiziert. Zahlreiche Kurse folgten. 2006 entschloss er sich zum Kauf einer Quarterhorsestute um das Cutten auszubauen. Das richtige Pferd allein reichte jedoch nicht, es musste auch noch ein passendes Traingsareal her. 2008 dann also der Bau der Cuttingarena und erster Turnierstart beim NCHA Cuttingturnier in Einöd. Und wer ihn kennt wundert sich nicht, dass es jedesmal etwas neues gibt auf der Cuttingarena in Hertefeld.

der Bauer
Jane Helf

Jan Derk Koning

Reitet gar nicht! Auch nicht gegen Geld oder mit vorgehaltener Waffe. Hat aber eine Menge Kühe und gern nette Leute auf dem Hof. Jan-Derk und seine Frau Janelle betreiben seit 1997 den Hof (Ackerbau und Milchviehhaltung) in Hertefeld. Familie Koning (beide Generationen) unterstützen uns sehr intensiv bei unserem Hobby und der Entwicklung der Cuttingarena.

der Trainer
Joshua Insanus

Jörg Pasternak

Durch Kurse haben wir uns kennengelernt. Jörg hat uns von Anfang an mit Rat und Tat zur Seite gestanden. Hertefeld ist eines seiner liebsten Kinder geworden.
Weitere Infos zu Jörg: unter Webseite Jörg Pasternak

Cutting

Der Sport, die Geschichte & Regeln

Die Pferdesportliche Disziplin hat ihre Wurzeln im Ranchwork in Amerika. Um den heutigen Cuttingsport zu verstehen seien hier der Ursprung und der Werdegang dieser Disziplin im Westernsport etwas ausführlicher erklärt. Schon im römischen Reich wurden in den Arenen Wettkämpfe durchgeführt, wo sich Pferd, Reiter und Stiere gegenüberstanden. Doch nicht diese Spektakel führten dazu das die Pferde zu guten Athleten ausgebildet wurden, sondern viel mehr die tägliche Arbeit die von den iberischen, berittenen Kuhhirten vollbracht werden musste. Möglicherweise war der Ursprung tatsächlich in den Arenen, weil bei den Wettkämpfen nur schnelle, sehr wendige und robuste Pferde eine Chance auf Sieg oder gar auf Überleben hatten. Genau diese Grundzüge soll ein Cuttingpferd auch heute noch in sich vereinen. Zirka 100 Jahre nach der Entdeckung Amerikas durch Christoph Kolumbus wurden die ersten spanischen Siedlungen im Süden des neuen Kontinents gegründet. So wurde im Jahr 1593 die Stadt Santa Fee, 1718 San Antonio im heutigen Arizona gegründet. Durch die Besiedelung durch die Spanier kamen auch Pferde und Rinder andalusischer Herkunft auf den neuen Kontinent. Durch die spätere Einwanderung der Engländer kamen auch englische Vollblutpferde auf dem neuen Kontinent. Diese zwei Pferderassen bilden den Grundstein der heute am meisten verbreiteten Pferderasse weltweit. Bei dem 4-järigen Bürgerkrieg zwischen den Süd und Nordstaaten in den Jahren 1861-65 blieben die Nordstaaten wohl Sieger, aber der Bedarf an Fleisch im Norden war nicht mehr zu decken. Durch die inzwischen riesigen verwilderten andalusischen Rinderherden war im Süden genügend Vorrat vorhanden. So wurden Herden zusammengestellt und auf verschiedenen Routen Richtung Norden getrieben. Diese Trails hatten allerdings nichts mit Cowboyromantik zu tun. Auch waren die Cowboys keine schiesswütigen Revolverhelden, sondern viel mehr arme, bescheidene Leute, die oft unter widrigsten Umständen 18 Stunden im Sattel sassen. Durch die Filmindustrie wurde der amerikanische Viehhirt viel später weltweit zum Helden gemacht. Durch zu grosse Verluste an Tieren während der Trails wurden die Trails nach ca. 20 Jahren wieder eingestellt. Dadurch wurden die Cowboys nicht etwa Arbeitslos, sondern sie fanden Arbeit auf den Ranches. Nun begann das Zeitalter des Cuttings. Oftmals musste ein krankes Tier aus der Herde geholt werden um es zu behandeln oder es mussten die jungen Kälber gefangen werden um sie mit dem Branzeichen des Besitzers zu versehen. Für diese Arbeiten war es nötig, ein bestimmtes Tier ohne viel Hektik aus der Herde auszusondern. Das Cutting war geboren! Von dem Zeitpunkt her war unter den Cowboys der Ehrgeiz gross sich als elegantester 'Cutter' hervor zu tun. Die besten Cowboys waren verehrt und hoch angesehen.
Quelle: schacutting.ch
Die Rinderdisziplin Cutting ist ein klassischer Zuschauermagnet und an den Preisgeldern gemessen der am dritthöchsten dotierte Sport weltweit überhaupt (nach Tennis und Golf).
Der Reiter muss ein Rind aus einer Herde „herausschneiden“ (daher cutting = to cut) und es daran hindern, seinem natürlichen Herdentrieb folgend zum Rest der Herde zurückzukehren. Der Reiter hat 2½ Minuten Zeit, um die Fähigkeiten seines Pferdes am Rind zu zeigen. Er kann dabei soviele Rinder arbeiten, wie er will, darf aber nur aufhören ein Rind zu arbeiten, wenn es sich gar nicht bewegen will oder es sich abwendet. Der Reiter darf keine sichtbaren Hilfen mehr geben, wenn das Rind von der Herde abgesondert ist und die Zügelhand auf dem Pferdehals ablegen. Den Pferden, die für das Cutting geeignet sind, ist der so genannte „Cow Sense“ angeboren – also der Instinkt, ein Rind „lesen“ zu können. Ein ausgebildetes Cuttingpferd arbeitet dann vollkommen selbständig am Rind. Fast katzenartig gehen die Pferde mit den Bewegungen des Rindes mit, um zu verhindern, dass es zur Herde zurückläuft. Jeder Reiter bestimmt ein Team, das ihm bei der Arbeit helfen darf. Zwei "Cornermen" oder "Herholder" und zwei "Turnbackmen". Das Helferteam rekrutiert sich zumeist aus den Teilnehmern und damit eigentlich aus Konkurrenten. Die Arbeit des Helferteams wird nicht bewertet.
Wenn Cutting-Prüfungen abgehalten werden, sind die Regeln der NCHA USA zu befolgen, sofern sie nicht gegen das Regelbuch der EWU verstoßen.
Auszug aus dem NCHA-Regelbuch:
1. Von jedem Pferd wird verlangt, dass es mitten in die Herde hineingeht, um die Fähigkeit, einen Cut zu machen, zu demonstrieren. Wer diese Aufgabe nicht ausführen kann, erhält 3 Penalties.
a) Das Pferd erhält Pluspunkte für ein ruhiges Eindringen in die Herde, das möglichst geringe Unruhe in der Herde und bei dem herausgeholten Tier verursacht.
2. Das herausgeholte Tier soll möglichst in die Mitte der Arena gebracht werden. Dafür werden Pluspunkte gegeben. Zusätzliche Pluspunkte erhält das Pferd, welches das Rind weit genug von der Herde weg treiben kann, um möglichst wenig Unruhe in der Herde auszulösen. Damit wird die Fähigkeit, ein Rind treiben zu können, demonstriert.
3. Pluspunkte werden für das Reiten mit losem Zügel während der ganzen Vorführung gegeben.
4. Pluspunkte erhält, wer das Rind möglichst nahe der Mitte der Arena platzieren und dort mit ihm arbeiten kann.
5. Sollte das Pferd oder der Reiter irgendwann während der Arbeit Unruhe und Verwirrung verursachen, werden folgende Penalties gegeben:
a) Jede Art durch den Reiter verursachter Lärm ergibt 1 Strafpunkt.
b) Jedes Mal, wenn ein Pferd in die Herde rennt und die Rinder auseinander treibt, während es ein Tier herausholen soll oder während es mit dem Tier arbeitet, werden 3 Punkte abgezogen.
c) Der Richter soll die Vorführung sofort unterbrechen, falls der Reiter das Pferd misshandelt oder die Herde in Aufregung versetzt wird. Sollte der Teilnehmer auf Anweisung nicht sofort anhalten, wird er bestraft.
6. Wird der Back fence als Hilfe zum Anhalten oder Wenden des Rindes benützt (näher als 1 m am Fence), werden 3 Punkte abgezogen. Der Richter hat vor Anfang der Prüfung zu bestimmen, wo der Back fence aufgestellt werden soll. Es gilt nur der Back fence an und für sich und nicht eine imaginäre Linie von Punkt zu Punkt. Sollten einer oder mehrere Teilnehmer vor Beginn der Prüfung Einspruch gegen die Platzierung des Back fence erheben, wird unter den Teilnehmern abgestimmt und ein von der Mehrheit akzeptiertes Back fence aufgestellt.
7. Ein Pferd, das zur falschen Seite dreht und mit dem Schweif gegen das Rind steht, mit dem es gerade arbeitet, erhält automatisch einen Score von 60 Punkten.
8. Das Pferd erhält 1 Punkt Abzug für jedes Einwirken des Reiters mit dem Zügel, egal ob der Zügel hoch oder tief gehalten wird. Ebenfalls 1 Punkt Abzug gibt es, wenn das Pferd in irgend einer Form sichtbar vom Reiter unterstützt wird. Falls der Zügel so kurz gehalten wird, dass das Pferd gegen das Gebiss läuft, wird jedes Mal, wenn dies vorkommt, 1 Punkt abgezogen, auch wenn der Reiter die Hand ruhig hält.
a) Nachdem das Rind ausgesucht wurde und von der Herde getrennt ist, muss der Zügel sofort hingegeben werden, und jegliche Hilfen des Reiters werden pro Vorkommnis mit 1 Punkt Abzug bestraft.
b) Die Zügel müssen in einer Hand gehalten werden. Jedes Berühren mit der zweiten Hand wird mit 3 Punkten bestraft, außer wenn die Zügel geordnet werden müssen. Dies ist nur zwischen zwei Cuts möglich.
c) Sporeneinsatz hinter der Schulter zählt nicht als Hilfe. Wird der Sporen auf der Schulter eingesetzt, erhält der Reiter 3 Punkte Abzug.
d) Stiefelspitze, Fuß, Steigbügel an der Schulter des Pferdes eingesetzt gilt als sichtbare Hilfe und wird mit 1 Punkt bestraft.
9. Wenn ein Rind, mit dem gerade gearbeitet wird, in die Herde zurückkehrt, werden 5 Penalties abgezogen.
10. Falls der Reiter von einem von ihm ausgewählten Rind ablässt und sich einem anderen Tier zuwendet, werden ihm dafür 5 Penalties gegeben.
11. Wenn ein Pferd das Rind so weit überholt, dass es seinen Arbeitsvorteil verliert, wird ihm für jedes dieser Vorkommnisse 1 Punkt abgezogen.
12. Unnötige Grobheiten des Pferdes wie Schlagen oder Beißen des Rindes werden mit 3 Punkten bestraft.
13. Der Reiter darf von einem Rind ablassen, sobald dieses eindeutig stillsteht, sich offensichtlich vom Pferd abwendet oder sich hinter die Zeitlinie bzw. die Turnback-Pferde begibt. In allen anderen Fällen werden dem Reiter 3 Punkte abgezogen.
14. Falls sich das Pferd mitten in der Arbeit abwendet, werden 5 Penalties gegeben.
15. Wenn ein Pferd 2 oder mehr Rinder aus der Herde treibt und nicht in der Lage ist, eines daraus zu separieren, bevor es aufgibt, werden 5 Penalties abgezogen. Falls die Zeit vorher abgelaufen ist, gibt es keine Penalties.
16. Die Aurüstung der Pferde entspricht den Bestimmungen des EWU Regelbuches. Die Kleidung der Reiter entspricht den Bestimmungen des EWU Regelbuches.
17. Wenn ein Reiter oder ein Pferd (oder beide) stürzen, lautet das Resultat automatisch 60 Punkte.
18. Jeder Reiter, der seinem Pferd erlaubt, mit der Arbeit aufzuhören oder die Arena zu verlassen, bevor die erlaubte Zeit abgelaufen ist, wird für diesen Lauf disqualifiziert.
19. Ein Teilnehmer darf seine ganze Vorführung wiederholen, falls der oder die Richter der Meinung sind, dass er nicht die ganzen 2 1/2 Minuten der zur Verfügung stehenden Zeit ausnützen konnte, oder wenn größere Störungen, die weder vom Reiter noch von seinen Helfern verursacht wurden, die Richter zum Stoppen der Zeit veranlassen. Solche Störfaktoren können ein aufgegangenes Tor, ein umgekippter Teil der Umzäunung oder irgendwelche Fremdkörper sein, die in den für die Arbeit benötigten Teil der Arena gefallen sind. Dazu gehört nicht, wenn sich die Herde aufsplittet, weil sie, infolge normaler Aktivitäten in der Arena unruhig geworden ist. Jede Wiederholung muss mit der in der Arena befindlichen Herde, die der Reiter zugelost bekommen hat, geschehen, bevor die Herde ausgewechselt wird. Der Teilnehmer kann die Arbeit sofort oder als letzter vor dem Auswechseln der Herde wiederholen. Eine Wiederholung wird nicht erlaubt, falls der Reiter bereits 5 Strafpunkte/Penalties infolge einer größeren Störung der Herde erhalten hat. Falls der Teilnehmer der Meinung sein sollte, dass ein Vorfall passiert sei, der einen Re-Run rechtfertigen würde, muss er sofort einen Antrag an den Vertreter der Turnierteilnehmer oder an den für die Ausrüstung zuständigen Richter stellen, welcher das Show-Management informiert, bevor der nächste Teilnehmer startet. Das Show-Management wird die Information nach Erhalt an die Richter weiterleiten und, falls beide sich über die Tragweite des Vorfalls einig sind und der Reiter nicht bereits einen Abzug von 5 Punkten wegen Unruhestiftung in der Herde erhalten hat, eine Wiederholung des Laufs bewilligen.
20. Die Punkte werden von 60 - 80 vergeben. Halbe (1/2) Punkte sind erlaubt. 21. Wenn sich der Richter bei einem Punktabzug nicht sicher ist, entscheidet er zugunsten des Reiters.
Quelle: Regelbuch EWU 2014

IHR - die Teilnehmer

Ohne Euch gibt es keine Kurse und keine Party, daher freuen wir uns über jeden Einzelnen.
Es waren schon viele unterschiedliche Leute hier - Anfänger bis Profi, mit Wald- und Wiesenpferden oder ausgebildeten Cuttern.
Aber alle hatten Spaß und wer einmal hier war der kommt gerne wieder!
Mehr Informationen gern per Mail oder am Telefon.


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  • Telefon: 0172-300 61 88
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Detlef Gerschütz
Hertefelder Dorfstraße 7
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I. Informationen über uns als Verantwortliche
II. Rechte der Nutzer und Betroffenen
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